Unsere Zielmärkte
Die deutschen und italienischen Märkte
stehen im Mittelpunkt unserer Beratungstätigkeit.
Seit Jahren unterstützen wir mit Professionalität und Engagement kleine und mittlere Unternehmen, Familienunternehmen sowie Privatpersonen aus Deutschland, Italien und anderen Ländern, die daran interessiert sind, in Italien oder Deutschland zu investieren oder dort den Mittelpunkt ihrer geschäftlichen Aktivitäten bzw. ihres privaten und familiären Lebens zu etablieren.
Der wirtschaftliche Austausch zwischen Italien und Deutschland (Stand 2024–2025)
Der wirtschaftliche Austausch zwischen Italien und Deutschland gehört zu den wichtigsten bilateralen Handelsbeziehungen innerhalb der Europäischen Union. Deutschland ist seit Jahren der wichtigste Handelspartner Italiens, sowohl im Export als auch im Import.
Im Jahr 2024 erreichte das bilaterale Handelsvolumen rund 156 Milliarden Euro, trotz eines leichten Rückgangs von etwa 4% im Vergleich zum Vorjahr. Dabei beliefen sich die italienischen Exporte nach Deutschland auf etwa 71 Milliarden Euro, während die Importe aus Deutschland rund 85 Milliarden Euro ausmachten.
Für das Jahr 2025 zeigen die Daten erste Anzeichen einer Erholung: Bereits im ersten Quartal lag das Handelsvolumen bei über 40 Milliarden Euro, mit wachsendem Export Italiens (+5,4%).
Struktur nach Industriesektoren
Der bilaterale Handel ist stark industriell geprägt und konzentriert sich auf mehrere Schlüsselbranchen:
1. Maschinenbau und Investitionsgüter
Der Maschinenbau stellt den wichtigsten Sektor dar. Italien exportiert hochwertige Maschinen und Anlagen nach Deutschland, während Deutschland komplexe Industriegüter und Technologien liefert. Dieser Bereich profitiert von der starken industriellen Integration beider Volkswirtschaften.
2. Automobil- und Transportsektor
Die Automobilindustrie spielt eine zentrale Rolle, insbesondere in den Regionen Baden-Württemberg und Bayern sowie Norditalien. Allerdings hat die jüngste Krise der Automobilbranche den Handel in diesem Segment teilweise gebremst.
3. Chemie- und Pharmasektor
Deutschland exportiert vor allem chemische Erzeugnisse und pharmazeutische Produkte nach Italien. Gleichzeitig wachsen auch die italienischen Exporte in diesem Bereich, die 2025 zu den dynamischeren Sektoren zählen.
4. Metallverarbeitung und Zwischenprodukte
Metalle und Halbzeuge sind ein weiterer wichtiger Bestandteil des Handels. 2025 verzeichnete dieser Sektor ein deutliches Wachstum im italienischen Export.
5. Konsumgüter: Mode, Lebensmittel und Design
Italien ist besonders stark im Export von Konsumgütern:
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Lebensmittel und Getränke (über 6,5 Mrd. € jährlich)
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Mode und Textilien (inkl. Bekleidung und Lederwaren)
Diese Sektoren sind wichtige Träger des „Made in Italy“ in Deutschland.
6. Landwirtschaft und Agrarprodukte
Auch Agrarprodukte spielen eine Rolle, wenn auch in geringerem Umfang im Vergleich zur Industrie. Dennoch wächst der Export von italienischen Agrar- und Lebensmittelprodukten kontinuierlich.
Regionale Dimension und wirtschaftliche Integration
Auf regionaler Ebene ist die wirtschaftliche Verflechtung besonders stark:
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In Italien dominieren die Regionen Lombardei, Venetien und Emilia-Romagna
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In Deutschland sind Bayern und Baden-Württemberg führend
Allein die Lombardei macht etwa ein Drittel des gesamten Handelsvolumens aus.
Aktuelle Trends und Perspektiven
Trotz globaler Unsicherheiten (z.B. geopolitische Spannungen und Strukturwandel in der Industrie) zeigt der Handel zwischen Italien und Deutschland eine robuste Entwicklung:
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Das italienische Exportwachstum lag 2025 bei rund +3,3%
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Besonders dynamisch sind Pharma, Maschinenbau und spezialisierte Industriegüter
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Herausforderungen bestehen im Automobilsektor und in energieintensiven Industrien
Langfristig bleibt die wirtschaftliche Integration zwischen beiden Ländern ein zentraler Pfeiler der europäischen Industrie.
* Quellen: AHK, Trading Economics, Infomercatiesteri, Sky TG24

